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Freizeittipps → Buchbesprechung Tipps von Gisela Barthel


Das Spiel des Engels

Der Schatten des Windes

Carlos Ruiz Zafón

Verlag: S. Fischer; Auflage: 3 (2008)

ISBN-13: 978-3100954008

Verlag: Insel Verlag; Auflage: 1 ( 2006)

ISBN-13: 978-3458173304

   

Besprechung:

Fantasy, Historie, Spannung, große Liebe lebenslang, Grausamkeit und Güte – das alles ist „Das Spiel des Engels“. Das ist kein Kriminalroman, kein historischer Roman, kein Liebesroman, sondern von allem etwas und dazu meisterhaft geschrieben.

Bücher spielen eine Hauptrolle, weil gute Bücher das Leben widerspiegeln. Wie im Buch „Im Schatten des Windes“ ist der Friedhof der vergessenen Bücher immer im Hintergrund präsent, Barcelona vor dem spanischen Bürgerkrieg liefert die Kulisse des Romans.

Ein junger Schriftsteller schreibt für seinen Lebensunterhalt Alltagsliteratur und nebenbei den Roman der ihm am Herzen liegt, die große Liebe  erfüllt sich nicht, eine Krankheit bedroht sein Leben, da naht ein Retter, ein Verleger, der an sein Talent glaubt. Eine geheimnisvolle Gestalt, die alle materiellen Sorgen scheinbar aus der Welt schafft, aber um welchen Preis? 

Selbst lesen, Spannung ist garantiert.

Besprechung:

Das Buch packt, lässt den Leser nicht mehr los. Man will wie der junge Daniel wissen, wer sich hinter dem geheimnisvollen Schriftsteller verbirgt, dessen Buch “Der Schatten des Windes” er sich im „Friedhof der vergessenen Bücher“ zufällig gewählt hat. Oder hat das Buch auf geheimnisvolle Weise ihn gewählt?

Nach und nach nähert Daniel sich der Lebensgeschichte des Autors, die auch immer mehr in geheimnisvoller Weise in sein Leben eingreift. Ganz große Liebe, Treue und Verrat, Grausamkeiten, Verzweiflung und immer wieder Lebensmut und Freundschaft – alles verbindet sich im Buch vor dem Hintergrund Barcelonas von ca. 1930 bis 1960  zu einem Roman, den man nicht aus der Hand legt.


Zwei Esel auf dem Jakobsweg

Tim Moore

Piper, Auflage: 6  (2010)

Ich bin dann mal weg

Hape Kerkeling

Malik, München  (2006)

   

Besprechung:

Mein Mann und ich sind große Wanderfreunde und haben schon manche Tour in den Bergen unter die Stiefel genommen. Wir hatten manch interessante oder einfach nur nette Begegnung mit anderen Wanderfreunden.

Und so habe ich die beiden Bücher weder als Wanderführer noch als Handbuch für den Pilger gelesen, sondern als höchst amüsante Schilderungen der Erlebnisse auf einer langen Wanderung. Sowohl die Schilderung der Überwindung, wenn die Beine nicht mehr wollen oder das Wetter plötzlich nicht mehr mitspielt, als auch die Beschreibungen von netten und nicht ganz so netten, mitunter auch etwas wunderlich anmutenden Zeitgenossen haben mir beim Lesen viel Vergnügen bereitet.


Maria, ihm scheckt`s nicht!

Antonio im Wunderland

Jan Weiler

Ullstein Taschenbuch  (2006)

ISBN-13: 978-3548264264

ro ro ro, Auflage:16   (2006)

ISBN-13: 978-3499242632

   

Besprechung:

Liebevoll und voller Humor zeichnet Jan Weiler die Charaktere in den beiden Bändchen.

Ob es nun die Beschreibung des Lebens in einer deutschen Reihenhaussiedlung der 60-ziger Jahre ist (heute auch nicht anders), das Dorfleben in einem abgelegenen süditalienischem Städtchen oder ein schlichter Ruhrpöttler in New York – ich habe mich köstlich amüsiert.


Quattro Stagioni - Ein Jahr in Rom

Stefan Ulrich

Piper, Auflage: 6  (2008)

ISBN-13: 978-3548268545

 

Besprechung:

Hier wird Rom nicht aus der Touristenperspektive beschrieben, sondern von einem, der dort leben will und sich also mit den Verhältnissen arrangieren muss.

Da wir auch mehrere Jahre im Ausland verbracht haben, kann ich nur sagen: Es ist überall dasselbe, man schimpft über die Verhältnisse („zu Hause ist alles besser...“), man arrangiert sich, gewinnt Freunde und wenn man wieder weg ist - hat man Sehnsucht.

Das Buch erzählt humorvoll von Land und Leuten.


Und zum Vorlesen zu Weihnachten für die, die nicht mehr so recht an den Weihnachtsmann glauben:
 

Es ist ein Elch entsprungen

Andreas Steinhöfel

Carlsen Verlag, Auflage: 15  (2004)

ISBN-13: 978-3551353795

 

Besprechung:

Mein Mann hat geschimpft, als ich mit dem Büchlein ankam und sagte: “Ich habe mir ein Weihnachtsbuch gekauft“.

Dieses Jahr hat er nun gefragt, wo das Büchlein ist, weil er Weihnachten daraus den Enkeln vorlesen will...

Er wird das sehr plastisch mit Phantasie und Ausschmückungen machen und vielleicht kommt bei den jüngeren, zwar durch große Geschwister aufgeklärten, doch so eine kleine Unsicherheit bezüglich des Weihnachtsmanns auf.

Gefallen wird es allen