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Zupacken

All diese Arbeit geheim zu halten und sich allein daran zu erfreuen macht wenig Sinn. Die gesammelten, erforschten und aufbreiteten Objekte müssen in die Öffentlichkeit – nicht zuletzt zum Ruhme der Sache und der Tatkraft der vielen Akteure im Hintergrund. Weitere Felder tun sich auf: Die Museumskonzeption muß die gesamte Ausstellung durchdenken, planen und in kleinere Arbeitsaufträge aufteilen. Die Museumshalle, ein Relikt mit industriellen Gebrauchsspuren, bedarf zahlreicher Renovierungsarbeiten und Installationen. Die Ausstellung wird handwerklich im Haus erstellt. Dazu müssen Texte, Bilder, Filme usw. zu  Ausstellungsinseln zusammengeführt werden, die gleichzeitig auch für den Besucher einen Spielraum zum Arbeiten mit Kopf, Herz und Hand darstellen. Dies muß ausgedacht, erarbeitet, gestaltet und ausgeführt werden. Erst die Erprobung zeigt, ob der Spielraum so funktioniert, wie erdacht. Das FEUER.WEHRK muß bekannt werden. Öffentlichkeit wird durch Presse, Funk, Fernsehen und Internet erreicht. Der Kontakt zu den Medien muß gehalten werden und mit immer neuen Ideen und „Events“ gefüttert werden. Ein Spielraum für Wort und Bildakrobaten. Was nicht mehr mit dem historischen Gegenstand veranschaulicht werden kann, wird anderweitig visualisiert. Es werden Fotoreihen und Videofilme im Laufe der Zeit entstehen, die die Benutzung der gezeigten Feuerwehren dem Besucher zeigt. Das FEUER.WEHRK hat z. B. einen dreiminütigen Film über die Funktionsweise eines Leiterwagens im zeitlich passenden schwarzweiß im Programm. Weitere werden folgen. Macher wie Mitwirkende finden hier Arbeitsfelder. Die Tradition der Museumsfeste wird mit dem 7. ALARM 2007 wieder aufgenommen. Auch dort tritt das Museum mit seiner Crew und Veranstaltungsbeiträgen in die Öffentlichkeit. Jedes Museum bietet weitere Veranstaltungen verschiedenster Ausrichtung an. Spannend ist auch hier, sich an der Planung und Durchführung zu beteiligen. Mit Aufnahme eines regulären Betriebes braucht das Museum Helfer, die die Besucher durch das Museum führen oder spezielle Programme für Kinder und Erwachsene durchführen, die die Besucherresonanz aufnehmen und in Verbesserungen ummünzen, oder die Lob einfach nur auf sich selbst beziehen lassen. Ein weites Feld verschiedenster Tätigkeiten hat sich aufgetan. Dieses Spektrum bietet nicht nur das FEUER.WEHRK, es findet sich auch andernorts. Das ehrenamtliche Engagement wird mehr und mehr zu einer tragenden Säule auch der Kulturarbeit. Es ist ein spannendes Spektrum, wo fast jeder einen Aspekt für sich finden kann. Das Faszinierende aber bleibt, an diesem Gesamtwerk mitzuarbeiten. Die Blicke über den Tellerrand des eigenen Tuns und Könnens würzen diese Arbeit. Ich kann nur empfehlen, sich einmal ein Bild davon zu machen. Und plötzlich muß man Ausstellungen nicht mehr „durchstehen“, sondern man kann sich auch zum langen Verweilen niederlassen, ohne sich zu langweilen. Was gibt es schöneres als dazu beigetragen zu haben? 


Alles rennet, rettet, flüchtet… - und Sie?




























































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