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Retten & Festhalten

Es gibt solche Oldtimer im FEUER.WEHRK, aber andere kommen direkt von der verzehrenden Arbeit oder aus der Kette vieler Eigentümerwechsel und dem Vegetieren in Scheunen und auf Hinterhöfen. Fahren die Fahrzeuge noch selbst, laufen die Pumpen noch, diese Fragen stehen am Anfang der Begutachtung. Die Objekte dürfen nicht unter den Fingern der Forscher wegbröseln. Fragen der Erhaltung stellen sich. Es muß entschieden werden, was will man mit den Objekten zeigen. Wie müssen sie dann aussehen. Keiner will sie fabrikneu machen, es sei denn, er will etwas über die Fabrik erzählen. Wer über den Einsatz am Brandort berichten will, der läßt die von der Hitze angesenkte Glaskuppel auf dem Fahrerhaus deformiert. Nach diesen Abwägen und Entscheidungen steht die Restaurierung. Handwerkliches Geschick aus allen Fachberufen ist gefragt. Manchmal muß auch vergessenes handwerkliches Wissen wieder neu erarbeitet werden, um dem Objekt gerecht zu werden. Handwerkskunst im wahrsten Sinne ist gefragt – und schwer zu finden. Als besonderen Clou unterhält das FEUER.WEHRK eine mobile Abteilung, die Rollenden Roten Riesen. Dabei wird eine Auswahl der Oldtimer straßentauglich gehalten, so daß sie an anderen Orten in Funktion eingesetzt werden können und damit die Feuergeschichte ins Land tragen. Dies führt zu spektakulären Fahrten, die auch wieder Besucher an den Museumsstandort locken. Die Wartung und Pflege dieses Fahrzeugparks von etwa zehn Autos erfordert besonderes Kfz-Wissen. Sie sind Feuer und Flamme?



Was man volkstümlich für museumsreif hält, ist nicht unbedingt in glänzendem Zustand.























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