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Freizeittipps → Federball


Das perfekte Spiel für Strand und Garten

Auf der Hitliste der Freizeitspiele steht Federball noch immer ganz oben.
Kreativefreizeit hat sich verschiedene Spielvarianten, Schläger und Bälle näher angesehen und auf Qualität und Spaßfaktor getestet. Das sind unsere Ergebnisse:



Spielvariationen:

Bei der einfachsten Federballvariante versuchen die beiden Spieler den Ball so häufig wie möglich zu schlagen, ohne dass dieser den Boden berührt. Das Ziel ist, gemeinsam lange Ballwechsel zu erreichen. Die beiden Spieler mit den meisten  Schlägen gewinnen. Für unsere jüngeren Tester haben wir die Bälle schließlich gegen Luftballons ausgetauscht, was dann auch zu zweistelligen Resultaten führte. Durch das Beispiel beflügelt, haben sich dann die älteren Tester an (diesmal mit Wasser gefüllten) Ballons versucht, dabei wurden jedoch selten lange Ballwechsel erzielt...
Zurück zu den normalen Federbällen - etwas schwieriger wird es beim Trickball. In dieser Variante wird ebenfalls versucht eine möglichst hohe Schlagzahl zu erreichen, jedoch darf der Ball nur mit Handicap gespielt werden, das heißt, der Schlag muss unterm Bein, rückwärts oder im Sprung ausgeführt werden.
Federball in der Wettkampfvariante heißt Badminton und wird nach den offiziellen Badmintonregeln in der Halle gespielt. Es spielen jeweils 2 Spieler (2 gegen 2 Spieler im Doppel) auf einem Wettkampffeld gegeneinander. Ziel ist es, den Ball so über das Netz ins gegnerische Feld zu spielen, dass der Gegenspieler nicht in der Lage ist, den Ball zu returnieren.

Andere Federballvarianten ergeben sich, wenn statt mit einem gefiederten, mit einem runden Schaumstoff-, Gummi- oder Tennisball gespielt wird, in der Regel darf der Ball dann einmal auftreffen, bevor er zurückgeschlagen werden muss.
Unter dem Firmennamen Speedminton™ wurde eine moderne Federballvariante entwickelt, die sich durch hohe Ballgeschwindigkeiten, eine höhere Windstabilität aber auch eigene Regeln auszeichnet. Auch in dieser Variante ist Ziel des Spiels, den Ball so zu schlagen, dass er im gegnerischen Feld den Boden berührt oder aber der Gegenspieler nicht mehr in der Lage ist, ihn in unser Feld zurück zu spielen, allerdings wird auf Netze verzichtet und der großen Ballreichweite durch den Abstand zwischen den Feldern Rechnung getragen.


Schläger:

Billige Federballschläger sind häufig auf den ersten Blick kaum von hochwertigen Badmintonschlägern zu unterscheiden. Sobald man jedoch den Schläger in die Hand nimmt, fällt das erheblich größere Gewicht des Federballschlägers auf, der im Gegensatz zu den heute fast ausschließlich aus Carbonfasern hergestellten Badmintonschlägern, meist aus Stahl besteht. Der zweite augenfällige Unterschied ist die Bespannung, die bei hochwertigen Schlägern, gleichmäßig fest und kaum zu bewegen ist, während sich die Federballbespannung leicht verschieben lässt.
Für Kleinkinder eignen sich Schläger, bei denen die Schlagfläche gleich in den Griff übergeht, da hier die Koordination zwischen Schläger und Ball leichter fällt. Bei diesen Stummelschlägern ist die günstige Federballqualität absolut ausreichend. Die Belastung, denen die Schläger bei unseren jüngsten Testern ausgesetzt waren, unterschieden sich grundlegend zu der normalen Schlagbelastung. Wenn beispielsweise der Schläger per Tritt in der Ecke landete, war ein weicheres, biegsames Material, das man wieder in die ursprüngliche Form bringen konnte, von Vorteil.
Speedmintonschläger™ entsprechen in Aufbau und Gewicht einem um etwa 10 cm verkürzten Squashschläger. Genau wie beim Squash wird der Ball aus dem ganzen Arm und nicht aus dem Handgelenk geschlagen. Aufgrund des stabilen Aufbaus haben diese Schläger allen Belastungen spielend standgehalten.
Als letztes testeten wir Vollkunststoff- und Brettschläger - bauartbedingt sind auch diese unverwüstlich und, da die Bälle nicht so windanfällig wie normale Federbälle und Sets schon für wenige Euro zu haben sind, sieht man sie am Strand sehr häufig. Dennoch, im Vergleich mit den hochwertigeren Alternativen, wurden wir nicht recht warm mit dieser Variante.


Bälle:

Günstigen Federballsets liegen häufig Bälle bei, die hervorragend geeignet sind um als abschreckendes Beispiel zu dienen - zum Spielen sind sie jedoch meistens nicht zu empfehlen.
Gute Federbälle (Badmintonbälle) haben einen bezogenen Korkkopf und einen gleichmäßig runden Federkranz, der, wenn er eingedrückt wird, sofort in seine runde Form zurückspringt und auch nach einigen tausend Schlägen seine ursprüngliche Form behält.
Badmintonbälle haben zudem am Kopfende einen farbigen Ring, der das Flugverhalten beschreibt. Roter Ring steht für schnelle, blauer Ring für mittlere und grüner Ring für langsame Bälle. Für den Außenbereich gilt, je langsamer der Ball ist, desto windanfälliger ist er auch.
Badmintonturniere werden in der Regel mit Bällen ausgetragen, die einen Kranz aus echten Federn besitzen. Diese Bälle sind aufgrund des hohen Verschleißes für den Außenbereich allerdings wenig empfehlenswert.
Speedmintonbälle™ sind kleiner und kompakter als normale Federbälle und erwiesen sich im Test als äußerst robust. Von allen gefiederten Bällen ähnelt ihr Flugverhalten, aufgrund des Verhältnisses von Gewicht zu Schirmfläche, am ehesten dem normalen Ball.
Für die älteren Tester, die sich gut an abendliche Federballsessions erinnerten, war hier der Clou, dass beim Speedminton™ standardmäßig ein durchscheinender Ball geliefert wird, der mit Hilfe eines Knicklichts zum Leuchtball wird.
Durch das positive Beispiel angeregt, haben wir recherchiert ob es auch beleuchtete Federbälle gibt - schließlich wurden wir fündig, allerdings ist hier Haltbarkeit wie auch Verfügbarkeit bislang problematisch.



Fazit:

Federball - das Spiel besitzt seinen Kultstatus zu Recht. Bei ambitionierten Spielern empfehlen wir jedoch auf hochwertige Badmintonschläger und Bälle umzusteigen, um ein Ballgefühl auf ordentlichem Material zu entwickeln, außerdem macht es keinen Spaß bei jedem 3. Schlagwechsel den Ball aus der Bespannung zu pflücken.
Nachteil des Spiels ist die hohe Windanfälligkeit.




Stummelfederball - dieses Spiel ist für Erwachsene ungeeignet. Jedoch ist es das ideale Einstiegsset für Kinder, da es diesen durch den geringeren Abstand zwischen Schlagfläche und Griff leichter fällt, die erste Koordination zwischen Schläger und Ball zu entwickeln. Kleinere Kinder haben mit der Ballonvariante schnell erste Erfolgserlebnisse und viel Spaß.





Speedminton™ - ist eine sehr durchdachte Variante, die als Mittelding von Squash und Badminton einen hohen Spaßfaktor besitzt. Nachteile des Spiels sind der größere Platzbedarf im Gegensatz zum einfachen Federballspiel und der höhere Einstiegspreis, der jedoch durch gute Qualität von Schlägern und Bällen schnell aufgewogen wird.
Vorteile des Spiels ist seine gute Strandtauglichkeit, da der Ball kaum auf Wind reagiert und Schläger und Bälle bedenkenlos nass werden dürfen. Ein besonderer Bonus ist auch die Nachttauglichkeit durch den beleuchteten Ball.





Kunststoff- oder Brettschläger und normale Bälle - diese Spiele haben uns von den vorgestellten Varianten am wenigsten gefallen. Besonders der Schaumstoffball ist mit dem Kunststoffschläger nur sehr schwer kontrolliert zu spielen. Für ungeübte Spieler besteht somit der größte Teil des Spiels aus Hinterherlaufen nach verschlagenen Bällen.




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